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Bau der Hochalpenstraße

 

 

Schon vor 3.500 Jahren wagten Menschen den Weg über das 2.504 m hohe Hochtor. Kelten und Römer nützten die kürzeste Nord-Süd-Verbindung vorwiegend, um Handel zu treiben. Diese Tradition setzte sich durch die Jahrhunderte fort: Aus dem Süden kamen begehrte Waren wie Gewürze, Stoffe und Edelsteine, der Norden revanchierte sich zum Beispiel mit Metall und Pelzen. Dabei war der Weg über den Alpenpass überaus gefährlich: Der lange Marsch und unvorhersehbare Wetterumschwünge samt Schneefall und Kälteeinbruch zehrten an den Wanderern und kosteten so manches Leben. Kein Wunder also, dass die Menschen am Hochtor ihre Götter anriefen, um sie gnädig zu stimmen.



Trotz aller Gefahren wurde der Handel über die extreme Nord-Süd-Route weitergeführt, bis Einfuhr-Schutzsteuern und schließlich alternative und erheblich einfachere Wege dem Pass den Rang abliefen. Heute zeugt die sehenswerte Ausstellung „Passheiligtum Hochtor“  am Scheitelpunkt der Großglockner Hochalpenstraße vom Nord-Süd-Verkehr: Hier befindet sich die bronzene Römerstatuette des Halbgottes Herkules, die aus der Zeit um Christi Geburt stammt und beim Bau der Alpenstraße von Arbeitern gefunden wurde. Weitere Statuetten-Bruchstücke sowie keltische und römische Münzen sind beste Belege für die Beliebtheit der Handelsroute.



An der Fuscherlacke gleich beim  Mankeiwirt findet man Informationen zum Bau der der Straße.




 

 

 

Museum Bau der Straße